Rechnungslage und Kinderschützenfest 1967

am 08. Juli 1967

 

Kaum hatte sich der Saal für ½ Stunde geleert und war von flinken Händen für eine weitere Veranstaltung vorbereitet worden, trafen die ersten Kameraden zur Rechnungslage ein. Bei anfangs geringem Besuch, der aber recht bald zahlreicher wurde, konnte Major Heinrich Brinkmann um 20:02 Uhr die Versammlung eröffnen. Sein Gruß galt besonders Ihrer Majestät König Wilhelm und unserem Ehrenkommandeur. In einem kurzen Rückblick verwies der Major auf den trotz unsicheren Wetters guten Verlauf des Festes, stellte besonders die gute Harmonie am Königstisch heraus, dankte noch einmal Majestät König Wilhelm für seinen Einsatz und bat ihn, diesen Dank auch an die Majestätin und dem gesamten Hofstaat weiterzugeben. Der Vereinsführer gab sodann davon Kenntnis, dass die Kassenprüfung wegen Fehlens eines Kassenprüfers nachgeholt und dem Verein in der kommenden Versammlung der Bericht gegeben würde. Die Versammlung erhob gegen die vorgeschlagene Regelung keine Bedenken.

Die vom Kameraden Meerkamp verlesene Niederschrift wurde bis auf eine Beanstandung gebilligt. Dem Verfasser wurde aufgetragen, auch den Namen des Festredners einzufügen. Das geschieht hiermit durch die Feststellung, dass der Protokollant auch der Festredner am Schützenfest Sonntag war.

Der Kassenbericht spiegelte, trotz der ersichtlichen Belastung einen guten festverlauf wider.
Die weitere Tagesordnung wurde auch im Hinblick auf das baldige Erscheinen der Damen, zügig und harmonisch abgewickelt. Der Major dankte noch einmal allen Kameraden für treue Mitwirkung, insbesondere auch den Fahrern.

Unter dem Beifall der Versammlung wurde die Aufnahme Heinz Planges in den Schützenverein bestätigt. Es wurde weiterhin angeregt, dem Ex-König jeweils beim Fest als Zeichen seiner Würde eine Schärpe zu belassen. Die Kameraden wurden gebeten, am Fest des Schützenvereins Hattropholsen-Dörmen rege teilzunehmen. Eine besondere Einladung ergeht nicht.

Unser Bürgermeister-König wies auf die letzten Arbeiten zur Dorfverschönerung hin und bat die Kameraden um eine rege Beteiligung bei der abschließenden Verfeinerungs-Dorfkosmetik.

Unter dem Punkte Verschiedenes wies Kamerad Leutnant Anton Brinkmann auf den Zustand der Fahne hin. Es wurden in der Aussprache verschiedene Möglichkeiten der Erneuerung oder gar der Neuanschaffung bis zur Eigenanfertigung hin erörtert.

Aus dem verbliebenen Holz sollen weitere Gewehre angeschafft werden.

Der inzwischen erschienenen Kapelle, gestellt vom Kapellmeister Twittenhoff, galt der Gruß unseres Majors. Das Fass Freibier, gestiftet von der Vereinswirtin Isolde mundete vortrefflich, nicht minder die Schnapsrunde gestiftet vom Oberleutnant Friedrich-Wilhelm Becker aus Anlass seiner Beförderung.

Man blieb noch lange vergnügt beieinander, noch hier weiter ins einzelne zu gehen, ist nicht die Pflicht des Chronisten.

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